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Und alles nimmt seinen Lauf!

Mittlerweile war ich mit meiner Mutter und eine Ihrer Freundinnen in ein furchtbar kleines Kaff gezogen. Ich hasste es hier. Mir war ständig kalt, die Freundin meiner Mutter hat meiner Meinung nach einen Knall und nahm keine Rücksicht. Ich bewarb mich bei verschiedenen Zeitarbeitsfirmen. Ich hoffte, dass ich bei einer Arbeiten kann. Mir war bewusst, dass es kein schöner Job sein würde, aber es war immerhin eine Arbeit. Ich hatte mich auch in einer Tankstelle beworben, und arbeitete dort auf 400€ Basis. Sie lernten mich ca. ein ein halb Wochen ein und dann durfte ich schon eigene Schichten übernehmen. Die Leute waren ganz nett und ich arbeitete dort hauptsächlich am Wochenende oder an Feiertagen. Damit kam ich ganz gut klar. Kur nachdem ich dort angefangen hatte, meldete sich eine Zeitarbeitsfirma sich bei mir, dass sie einen Job für mich hätten. Allerdings wäre der aus der Stadt leichter zu erreichen als aus dem Kaff, da dieses schon in einem anderen Landkreis lag. Ich sagte trotzdem zu und ging zum ersten Arbeitstag. Wir sollten dort zu dritt anfangen, allerdings sagte eine ältere Frau gleich wieder ab, weil Sie nicht jeden Tag dort arbeiten wollte sondern nur drei Tage. Dies war aber logischerweise nicht möglich, als rief ich eine Freundin von mir an, die auch arbeitslos war. Sie sagte zu, dass sie am nächsten Tag mitkommen würde. Die Zeitarbeitsfirma war froh, dass so schnell Ersatz gefunden war. Ich zog zu der selben Zeit bei meiner besten Freundin in die Wohnung ihrer Eltern in Ihr Zimmer. Da sie die ganze Woche in ihrer WG in einer anderen Stadt war (wegen Ihrer Ausbildung). Am Wochenende teilten wir uns das Zimmer und sonst war ich alleine. Ich besuchte meine Mutter regelmäßig, vor allem, da ich ihr versprochen hatte sie bei der Versorgung der Hunde von Ihr zu unterstützen, weil Sie als Op- Schwester j oft Dienste hat und hatte. Nachdem ich eine Woche lang 20km Umweg gefahren bin um meine damalige Freundin abzuholen redete sie mir ein, dass ich bei ihr schlafen sollte, da wir ja in der Früh arbeiten gehen mussten und da hatten wir Dienstbeginn um 6:00 Uhr statt um 14:00 Uhr, wie in der Woche vorher. Also willigte ich ein, da Sie sagte sie könne mir kein Fahrgeld geben. Nach vier Wochen zerstritten wir uns dann so, dass sie anrief und kündigte und Ich nicht mehr mit Ihr reden wollte. Ihr Vater besitzt eine ein Zimmer Wohnung die er mir günstig vermieten wollte. Damit erpresste sie mich schon fast, wenn sie irgendetwas von mir haben wollte. Ich arbeitet weitere 2 Wochen und dann war mein Vertrag ausgelaufen. Also arbeitet ich wieder nur in der Tankstelle. Darüber war ich auch sehr froh, denn ich hatte nach sechs Wochen Flaschenschütteln und auf Partikel kontrollieren oder Medikamente in Kartons packen echt die Nase voll davon. Ich musste dann leider bei Bine (meiner besten Freundin) ausziehen, weil die Familie selber umzog. Also musste ich wieder zu meiner Mutter und dessen scheiß, doofen Freundin zurück. Ich hasste Karin (Mums Mitbewohnerin) wirklich sehr. Meine Mum hatte ein großes Zimmer, mit anschließendem Bad und Karin hatte dafür zwei kleinere Zimmer. Die in ihrer Summe aber die selbe Größe ergaben, wie da Zimmer meiner Mum. Mums Gästecouch stand in Karins Zimmer, damit Sie dort eine Gastmöglichkeit für ihren Sohn hatte. Ausgemacht war, dass ich dort auch schlafen dürfte wenn ich zu Besuch wäre. Des Weiteren war ausgemacht, dass ich bis zu sechs Wochen dort wohnen dürfte ohne etwas zu zahlen, da ich ja eine Wohnung suchte und dafür auch Kaution brauchte. Karin wollte nicht das ich in ihrem Zimmer schlief. Alles was ihr gehörte war ihr und alles was meiner Mutter gehörte war für alle. Sie nahm es sich einfach. Wenn sie was kaputt macht, sagte sie es auch nicht. Sie legte es einfach kaputt zurück. Ich schlief also auf einer Matratze im gemeinsamen Wohn- und Esszimmer. Es war kalt und Karin war bis in die Nacht unterwegs und beim Heimkommen so laut, dass ich davon wach wurde. Am 01.04.14 rief meine ehemalige Chefin an und fragte mich, ob ich wieder bei ihnen anfangen wolle. Ich sagte zu und begann einen Tag später wieder zu arbeiten. Ich fand es super. Das einzige blöde war der sehr lange Fahrtweg in die Arbeit. Ich fuhr einfach 40km und musste meistens ein bis ein ein halb Stunden vor Arbeitsbeginn losfahren, dass ich pünktlich in der Arbeit ankam. Ich suchte weiter eine Wohnung und fand zu meinem Glück eine sehr schöne und helle Wohnung. Die ich auch mieten konnte. Ich war so glücklich wieder in meinen alten Landkreis zu können. Ich musste zwar noch drei Wochen warten bis ich dort einziehen konnte, aber ich freute mich bald aus dem Kaff raus zu können. Außerdem war ich froh darüber, dass ich nicht mehr so oft im Auto schlafen musste. Nur zum Verständnis: Das tat ich nur aufgrund der nächtlichen Störungen und des weiten Arbeitsweges. Ich verbrachte auch oft Zeit bei meinen neuen Freunden. Crusi lernte ich in der Tankstelle kennen. Über ihn lernte ich dann Kai kennen und dann nach und nach den Rest der Mannschaft. Dazu kamen dann noch Max (der kleine Bruder von Crusi), Lina (Crusis Freundin), Simon und Felix mit seiner Freundin Kathi. Zwei Wochen vor meinem Umzug gab es einen rießen Streit zwischen meiner Mum und Karin. Das ende vom Lied war dann, dass Karin einfach auszog und ich und Mama ihren Dreck und Müll wegräumen mussten. Dann war der Tag meines Auszuges gekommen. Ich war alleine! Ich hatte lediglich Hilfe von einem guten Bekannten aus der Tankstelle und dessen Tochter. Sie haben einen großen Sprinter und halfen mir mit den Möbeln. Die Kisten mit Inhalt musste ich alle selber fahren und in meine Wohnung tragen. Da keiner meiner Freunde Zeit hatte. Crusi war mit seiner Freundin und Tobi (auch einer aus der Clique) beschäftigt, da sie selber erst zwei Tage vor mir umgezogen waren. Aber sonst konnte leider keiner. Zwei Tage nachdem ich in meine eigene Wohnung bat ich Kai mir zu helfen. Der liebe, nette Kai, den ich zu diesem Zeitpunkt noch für etwas sonderlich hielt, half mir bei meinem Bett, meinem Schrank und meiner Schrankwand. Crusi konnte er auch mobilisieren um mir zu helfen. Als alle Möbel standen und die Jungs meine Elektrogeräte angeschlossen hatten, war ich soweit fertig mit der Einrichtung der Wohnung. Nach und nach kaufte ich mir Sachen dazu, die ich noch nicht hatte. Mitte beziehungsweise ende Juli war ich mal wieder bei meiner Mutter um mich um die Hunde zu kümmern, da sie Dienst hatte. Kai schrieb mir, wo ich denn wäre und ob er vorbei kommen könne, da ihm zu Hause die Decke auf den Kopf fallen würde. Ich sagte zu, und freute mich. Kai sagte mir, er würde einen Döner mitbringen (das Wort Döner ist Kais Runninggack). Ich fragte ihn ob er scharf wäre und er meinte,dass er das nicht wissen würde. Ich wunderte mich, aber sagte nichts dazu. Als Kai dann da war, war er nicht alleine. Er hatte Luke dabei. Den letzten aus der Clique. Und eigentlich beginnt jetzt genau hier die ganze Geschichte.
9.11.14 09:08
 
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